Historie der Sektion Fechten des TSV Zella-Mehlis

1896
gründen junge Sportler in Mehlis den Fechtklub „Arminia“. Unter Leitung von Hermann Schlütter, der als Uhrmachergeselle in Erfurt das Fechten erlernte, üben sie im Saal der Gaststätte „Bellevue“.

 

1906 besucht Gustav Ullrich vom TSV 1861 Zella die Königlich Preußische Turnlehrerweiterbildungsanstalt in Berlin. Mit der Berechtigung zum Turn-, Fecht- und Schwimmlehrer kehrt er zurück und gründet eine Fechtriege.

 

Ab 1921 bestehen in Zella und in Mehlis je eine Fechtriege.

 

1951 wird der Fechtsport durch die sowjetische Besatzungsmacht freigegeben, und die Sektion Fechten in der BSG Motor-West Zella-Mehlis gegründet. Die Leitung übernimmt Herbert Schöne, später  Werner Schmidt und Jürgen Kühner.

 

In den folgenden Jahren gewinnen Fechter aus Zella-Mehlis immer wieder Titel bei den DDR-Meisterschaften und anderen Turnieren.

 

1971 feiern die Zella-Mehliser Fechter ihr 75-jähriges Bestehen.

 

1994 schließen sich die Fechter dem TSV Zella-Mehlis e.V. an. Abteilungsleiter wird Manfred Wagner, später übernimmt Ingo Porfert diese Funktion.

 

1996 – Seit 100 Jahren gibt es den Fechtsport in Zella-Mehlis.

 

Zum 110. Jubiläum im Jahr 2006 finden die Wettkämpfe um den Thüringen-Pokal
in der Dreifelderhalle in Zella-Mehlis statt.

 

2013 hat die Abteilung Fechten  20 Mitglieder. Nachwuchs und Erwachsene trainieren in der Turnhalle der Lutherschule.

 

Die Fechterinnen und Fechter nehmen in Thüringen an Ranglistenturnieren und Meisterschaften teil sowie an den Deutschen Meisterschaften
und an internationalen Turnieren.